Logo Caritas Panoramaansicht der Einrichtungen des Rehaverbundes
   

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Direkt zur Online-Beratung

Was genau versteht man unter einer Suchtmittelabhängigkeit?


 

         Eine Suchtmittelabhängigkeit ist ein eigenständiges Krankheitsbild, welches sich durch folgende
         Merkmale ausdrückt:

  • ständig an das Suchtmittel denken
  • nur durch steigenden Konsum ist die gewünschte Wirkung zu erreichen
  • erfolglose Kontroll- und Abstinenzversuche
  • Nicht-Konsumieren-Können führt zu Unruhe und Gereiztheit
  • Konsum des Suchtmittels, um Problemen oder negativer Stimmung zu entkommen
  • Familienmitglieder und andere werden belogen, um das Ausmaß der Abhängigkeit zu vertuschen
  • der Suchtmittelkonsum wird auch durch illegale Handlungen finanziert
  • Gefährdung oder Verlust von Beziehungen und Arbeitsplatz wegen des Konsums

Zum Seitenanfang

Wie erkenne ich, ob ich abhängig bin?


Es besteht die Möglichkeit, ihren Suchtmittelkonsum mit Hilfe der obengenannten Kriterien zu überprüfen oder andere Selbsttests auf dieser Internetseite durchzuführen. Eine genaue Abklärung kann allerdings nur im Rahmen einer Beratung erfolgen.

 

Zum Seitenanfang

Wer ist von einer Abhängigkeit betroffen?

Grundsätzlich ist keiner gegen eine Suchtmittelabhängigkeit immun. Die Zahl der Alkoholabhängigen

wird auf  ca. 1,6 Mio. geschätzt, der Drogenabhängigen auf ca. 290.000, der

Medikamentenabhängigen auf  ca. 1,4 Mio. und der Glücksspielpielsüchtigen auf ca. 150.000

Personen.


Zum Seitenanfang
 

Welche Süchte sind am gefährlichsten?
 

Auf diese Frage lässt sich keine einheitliche Antwort geben. Wie man an den Zahlen erkennen kann, ist die Abhängigkeit vom Alkohol am häufigsten, gefolgt von den Medikamenten. Die Abhängigkeit von illegalen Drogen beinhaltet oft die Beschaffungskriminalität und damit die größere öffentliche Auffälligkeit. Glücksspielsüchtige bleiben lange Zeit unerkannt, so dass die Gefahr des finanziellen Ruins immer größer wird.


Zum Seitenanfang
 

Welche Chancen habe ich, von meiner Abhängigkeit geheilt zu werden?

Genauso viel wie bei anderen Krankheiten. Viele Betroffene bleiben nach der ersten Therapie abstinent, andere nach einem oder auch mehreren Rückfällen. Häufig werden Teilziele erreicht. Wichtig ist zur Erhaltung der Abstinenz Lebensfreude zu gewinnen, mit anderen Betroffenen, z B. in Selbsthilfegruppen Freizeit zu gestalten. Wichtig ist auch ein strukturierten Alltag, sei es durch eine Arbeitsstelle, einen 1€-Job, ein Hobby, ein Ehrenamt oder andere "Anker". Manchmal ist auch eine Auffrischung der Behandlung sinnvoll.


Zum Seitenanfang
 

Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es?
 

Das Hilfsangebot für Abhängige und ihre Angehörigen ist vielfältig und differenziert. Neben ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen und der stationären und teilstationären Therapie in Kliniken gibt es eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen. Die Adressen finden Sie auf dieser Internetseite. Um ein passendes Behandlungsangebot herauszufinden, empfehlen wir ein Informationsgespräch in einer unserer Beratungsstellen. In der Fachklinik "Am Birkenweg" findet jeden Mittwoch um 16:30 Uhr eine offenes Informationsmöglichkeit statt, ohne Anmeldung und auf Wunsch anonym. In der Klinik "Schloß Falkenhof" können sie sonntags nach Voranmeldung eine Führung erhalten.

 

Direkt zur Online-Beratung


Zum Seitenanfang
 

Was können Angehörige tun?
 

Die Entwicklung einer Abhängigkeit findet oft schleichend statt. Angehörige sollten ihre eigenen Sorgen und Vermutungen ernst nehmen und nicht die Verantwortung für den Abhängigen übernehmen. Es ist notwendig, diesem gegenüber konsequent zu sein. Angehörige sollten vom Abhängigen ein sichtbares Engagement verlangen, z.B. eine Beratungsstelle aufzusuchen.


Zum Seitenanfang
 

Wenn mein(e) Partner(in) suchtmittelabhängig ist, heißt das, dass sie/er mich nicht mehr liebt?
 

Eine Abhängigkeit ist eine Krankheit, die im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickelt. Wenn der Partner/die Partnerin Suchtmittel konsumiert, hat dies in erster Linie etwas mit ihm/ihr zu tun. Die Liebe zum Partner / zur Partnerin kann für sie oder ihn jedoch eine Motivation sein, sich behandeln zu lassen.


Zum Seitenanfang